• Übungsstrecke
    Übungsstrecke
  • Wildwasser
    Wildwasser
  • Pink Paddler
    Pink Paddler
  • Wakeboard
    Wakeboard
  • Unser zuhause - Das Vereinsheim
    Unser zuhause - Das Vereinsheim
  • Kajak-Basketball
    Kajak-Basketball
  • Auf dem Fluss
    Auf dem Fluss
  • Wasserski
    Wasserski
  • Wildwasser
    Wildwasser
Wanderfahrten
Unterwegs in der Gruppe auf dem Fluss
Wir planen gemeinsame Ausfahrten. Material und Boots-Anhänger sind vorhanden.
Wildwasser
Naturkräfte mit dem Kajak erleben
Wir bieten Techniktraining, Ausflüge zu Trainingsstrecken und stellen auch das Material.
Motorsport
Wakeboard, Wasserski, Motorboot
Wir haben mehrere Liegeplätze und fahren Wasserski, Wakeboard und Jetski
Trainer
Bei uns lernst du schnell und mit Spaß
Wir bieten diverse Kurse übers Jahr inklusive Eskimotierkurse.
Vereinsheim
Unser zuhause in Worms am Floßhafen
Wir verfügen über ein Bootshaus für gemeinsame Events, eine Bootshalle fürs Material und eine Steganlage.
Pink Paddler
Im Drachenboot gegen Brustkrebs
„Pinkpaddlerinnen“ - Dies ist eine enorme Bewegung mit guten Ideen.

Die Vereinsgeschichte

Die Gründerjahre (1930-38)

Geschichte 1Als im Jahre 1930 die Firma Rink eine Halle am Rhein, in der einige begeisterte Wassersportler ihre Boote untergebracht hatten, aufkündigte, entschlossen sich diese Paddler nach einer passenden neuen Unterkunft zu suchen und sich zu einem Verein – dem heutigen Faltbootclub e.V. Worms – zusammen zu schließen. 

Eine passende Baracke fand sich in Mainz; sie wurde käuflich erworben und von einigen Mitgliedern des in der Zwischenzeit gegründeten „Faltboot-Club” am 15. Juni 1931 abgebaut und auf dem von der Stadt gepachteten Gelände am Floßhafen wieder aufgebaut. Aber erst im Jahre 1935 bekam der Verein eine Satzung und wurde bei Gericht eingetragen. 

Geschichte 2Die Gründungsversammlung des FCW wurde im Lokal Fürst Bismarck abgehalten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch um Spenden für die neue Halle gebeten und die Mitglieder gaben alle ein Scherflein. Es gehörte viel Idealismus dazu in dieser Zeit der großen Arbeitslosigkeit die Halle in Mainz zu übernehmen und manches Mitglied hat große Entbehrungen mit in Kauf genommen, bis die Bootshalle in Worms wieder aufgebaut war. 

Ohne Zwischenfall ging es aber doch nicht ab. Als die Halle im Rohbau stand, kam ein Sturm auf und warf alles wieder um. Nun begann die Arbeit wieder von neuem, alle Elemente wurden aber vorsichtshalber entsprechend verstärkt, was sich später als sehr nützlich erwiesen hat, als verschiedentlich Hochwasser kam und unser Bootshaus teilweise bis in Fensterhöhe unter Wasser stand.

Nach Beendigung der Arbeiten begann eine sehr schöne Zeit im „eigenen Heim“. Alle Mitglieder hatten sehr großen Spaß am Paddeln und mancher Tag endete mit einem gemütlichen Beisammensein in unserem Bootshaus. Dieser schöne Brauch hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten und wir wollen hoffen, dass dies immer so bleibt.

Die Kriegsjahre (1939-45)

Der Kriegsbeginn 1939 beendete diese schöne Zeit. Während des Krieges diente unser Bootshaus einer Flakeinheit als Unterkunft und war beschlagnahmt. Nach dem Kriegsende 1945 – alle Vereine waren verboten – mussten viele Arbeiten der vergangenen Jahre wieder neu getan werden. Es stand nur noch die Halle, alles andere war in der Zwischenzeit „abgebaut“ worden: Die Fenster, die Türen, die Bootslager und die Spinde und dann wurde auch noch unser Fahrradschuppen „abgebaut“. 16 Boote waren gestohlen worden.

Erfolgloses erstes Gesuch zur Neuzulassung des FCW war am 11. April 1946 mit den ehemaligen Gründungsmitgliedern Jakob Schröder, Julius Walgenbach, Josef Benedum, Katharina Besser und Ernst Winkes. Zweites erfolgloses Gesuch an den französischen Sicherheitskommissar um Neuzulassung des FCW war am 10. Februar 1949. 

Dann endlich konnte die Gründungsversammlung des „neuen“ alten FCW am 19. März 1949 im Lokal Westend, bei Edi Schmider in der Liebenauerstraße, durchgeführt werden. Anwesend waren 20 ehemalige Mitglieder. Zum ersten VoGeschichte 3rsitzenden wurde Ernst Winkes; zum zweiten Vorsitzenden Katharina Beeser und zum Kassierer und Schriftführer Julius Walgenbach gewählt. Die Gründungsmitglieder waren Gottfried und Lulu Form, Josef und Gretel Benedum, Hans Günter, August Röding, Franz Welsch, Ernst Winkes, Adolf Mathes, Julius Walgenbach, Katharina Beeser, Anne Schlösser, Wilhelm Hartenbach, Hanne Traub, Edith Koob, Wolfgang Schnellbächer und Hilde Grosch. 

Allerdings ist als offizielle Geburtsstunde des neuen FCW der 1. Juli 1949 zu werten, da an diesem Tag erst die Zulassung durch die damaligen französischen Besatzungsmächte erfolgte. Damit erhielten wir auch vom Amt für kontrollierte Vermögen unser Vereinsvermögen, nach Zahlung von 5 DM „Entsperrungsgebühr“ wieder zurück. 

Der deutsche Amtsschimmel wieherte schon wieder leise: Unser damaliger zu Recht hartnäckiger Vorstand zahlte erst, nachdem 8 Schreiben hin und her gereicht wurden, denn unser zurückerhaltenes Vermögen belief sich zum Stichtag 13. Februar 1948 auf 551,39 RM. Durch Gebühren, Verwaltung, Bewachung der demolierten Vereinshalle usw., reduzierte es sich auf 197,48 RM am Tage der Freigabe und wurde dann – bedingt durch die zwischenzeitlich am 20. Juni 1948 erfolgte Währungsreform – zu unserem ausgezahltem „Vermögen“ von 9,85 DM. Und dafür 5 DM „Entsperrungsgebühr“!!! Welch ein Anfang.

Neubeginn (1950)

Ein versuchter Beitritt zum Kanuverband scheiterte im gleich Jahr an der unerschwinglichen Aufnahmegebühr von 20 DM, der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt nur 10 zahlende Mitglieder. Die erste sehr große Anschaffung war im Juli 1949 der Kauf eines Schlosses für Halle und Tor. Ab August 1949 wurden die Schlüssel durch persönliche Unterschrift ausgehändigt mit der Verpflichtung, bei Verlust ein neues Schloß und 35 Schlüssel im Wert von 85 DM zu ersetzen. Der Mut und der Durchsetzungswille des damaligen Vorstandes zu diesem Zeitpunkt – nachahmungs- und bewundernswert. 1950 erfolgte dann der Eintrag in das Vereinsregister mit Ernst Winkes als ersten und Franz Welsch als zweiten Vorsitzenden. Über die Jahre 51 und 52 ist außer großen Aufbauleistungen unter schwierigsten Verhältnissen nichts weiter zu berichten. 

Die Mitgliederzahl verdreifachte sich gegenüber 1949 bis 1953 auf 27 Volljährige und 7 Jugendliche. Auch wurde der Beitrag auf 2,50 DM erhöht, so dass dann auch der Beitritt zum Kanuverband in diesem Jahr endlich erfolgen konnte. 1954, ein Jahr der Verschönerung unseres Vereinshauses, aber auch einiger Belastungen besonderer Art für unseren so kleinen Verein. Das Bootshaus wurde mit eigenem Strom in 30 Arbeitsstunden zu 1,52 DM/Std. installiert und somit unabhängig von dem Wassersportverein, der uns bis dahin mit diesem Saft versorgte. Die Tapezierung des Clubraumes war möglich durch die gestifteten Tapeten der Firma Schwandke & Noll, Worms. Anläßlich des Karnevals wurde ein Kaschemmenabend im Club durchgeführt wobei auf den Einladungen extra vermerkt war „das Bootshaus ist beheizt”, was bis zu diesem Zeitpunkt keineswegs selbstverständlich war ­ ich erinnere nur an die Kameradschaftsabende, wo jedes Mitglied einen Brikett mitzubringen hatte.­ Für die jüngeren Mitglieder sicher nicht ganz begreiflich.

Auch begann langsam die für die heutigen Verhältnisse recht harmlose Drang- und Jubelzeit einiger damaliger Jugendlicher. Es hagelte Ermahnungen und in einigen Fällen auch zwangsweise Vereinsausschlüsse seitens der sehr energischen Vorstandschaft, die sich die Entscheidungen sicher nicht leicht machten, denn jeder Beitrag zählte. Im Nachhinein wurden dann auch die „reuigen“ Sünder wieder als Mitglieder aufgenommen und haben mittlerweile ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum weit hinter sich.

Das Jahr ging mit der Anschaffung einer großen Vereinsfahne zu Ende. Bei der Jahreshauptversammlung wurde vereinbart, dass alle männlichen Mitglieder jährlich sechs Arbeitsstunden oder 3 DM zu zahlen hätten. Von 28 Mitgliedern erreichten nur 8 Sportkameraden das vereinbarte Arbeitssoll. Das gleiche Problem damals wie heute. Das große Hochwasser brachte uns im Vergleich zu den anderen Zungenvereinen „nur“ einen finanziellen Schaden von 705,85 DM. Zum Jahresende zählte der Verein 43 Mitglieder. Franz Welsch wird zum 1. Ehrenmitglied ernannt. Der Mitgliedszuwachs hielt unvermindert an. 1957 verzeichneten wir 57 zahlende Mitglieder, aber nur noch drei Jugendliche. Der Auftrag zur Anfertigung der Spinde im Bootshaus wurde an unseren Sportkameraden Döring vergeben. Außerdem wurde vereinbart, keine Schlüssel an Mitglieder unter 16 Jahren zu vergeben – ein Beschluss der immerhin bis 1978 Gültigkeit hatte, dann aber den veränderten Gegebenheiten angepasst, geändert werden musste. Ab April 1957 existierte der FCW offenbar auch für die Stadt Worms, denn der Schotterweg, der bis dahin beim WSV endete, wurde bis zu uns weiter gebaut. Bei der Bootszählung 1958 für den DVK hatten wir einen Bestand von 4 Einer-Booten und 17 Zweier-Booten zu melden. Und 1959 wurde nach reiflicher Kalkulation unsere Tischtennisplatte für 195 DM angeschafft, die mittlerweile zig Hochwasser überstand und erst 1980 durch eine neue Platte ersetzt werden musste.

Der Verein wächst (1960)

1960 machte sich dann das fruchtbare Vereinsleben bemerkbar, die Mitgliederzahl stieg auf 63 und 13!!! Jugendliche, meist unter 5 Jahren. In dieser Zeit wurde das altbekannte Paddlerlied „und er nahm sie mit in sein Zelt hinein...“ doch noch sehr wörtlich genommen.  Aus undefinierbaren Gründen fehlen die Geschichte 4Unterlagen ab 1961. So bleibt nur die Möglichkeit einer lückenhaften Erinnerung: Die regen Wanderfahrten wurden fortgesetzt. Man zeltete am Baggersee im Naturschutzgebiet am Altrhein, Eldorado der Faltbootfahrer; es gab die sogenannte Liebesinsel; ein harter Kern hielt sich eisern auf der Petersau vom zeitigen Frühjahr bist zum späten Herbst an jedem Wochenende auf. Dann wurde der Altrheincampingplatz vom FCW gemietet und sehr stark frequentiert. Es wurde die Wasserleitung vom WSV zu uns verlegt, die Dusche gebaut und bei einem zünftigen Fest von unserem ehemaligen Gründungsmitglied und 1. Vorsitzenden G. Form 1962 hautnah mit kaltem Wasser im Februar eingeweiht. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen einen Grund für ein Vereinsfest zu finden. Ein Kanadier wurde angeschafft, der Zaun um das Vereinsgelände erneuert, eine Bar auf dem Campingplatz und im Clubheim gebaut, nur um einige Dinge zu nennen.